Andorra (1985)

Eine werkgetreue Inszenierung am Düsseldorfer Schauspielhaus ANDORRA IST ÜBERALL! ANDORRA steht für eine Gesellschaft voller Misstrauen und Vorurteile: Die „Weißen“ fürchten sich vor den „Schwarzen“, dem rassistischen und antisemitischen Nachbarvolk. Daher verleugnet der Lehrer, dass sein Sohn Andri von einer „Schwarzen“ stammt, und gibt ihn als jüdischen Pflegesohn aus. Weil Andorras Bewohner Andri von Beginn an mit Misstrauen und Vorurteilen begegnen, hält er selbst an seiner falschen Herkunft fest. Doch Andris jüdische Scheinidentität wird ihm zum Verhängnis. Am Beispiel des Antisemitismus werden die gefährlichen Folgen von Vorurteilen, Rassismus, Mitläufertum und Selbstverleugnung thematisiert Wichtig! Warum? ANDORRA ist längst fester Bestandteil des deutschen Schulkanons. Neben „Biedermann und die Brandstifter“ gilt ANDORRA als das bekannteste und erfolgreichste Theaterstück des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Die zeitlose Parabel warnt vor den Folgen von Rassismus und Vorurteilen sowie vor den Problemen der vermeintlich schützenden Selbstverleugnung. Autor: nach dem Stück von Max Frisch Regie: Peter Heusch Darsteller: Beat Knoll, Marita Marschall, Michael Hornig