Zwangsarbeit in der DDR - Im Namen des Profits

ALDI, OTTO und weitere deutsche Konzerne bezogen vor dem Fall der Mauer Produkte aus der DDR, die u.a. von politischen Häftlingen in Zwangsarbeit hergestellt wurden. So gingen Millionen Damenstrumpfhosen ihren Weg aus der Fertigungsstelle des VEB Esda Thalheim im DDR-Frauengefängnis Hoheneck in die ALDI-Supermarktregale. Dort wurden sie unter den Namen „Iris“ und „Sayonara“ im Billigsegment verkauft. Die häufig aus politischen Gründen inhaftierten Frauen arbeiteten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die UOKG fordert: ALDI muss auf die nicht von der Hand zu weisenden Fakten endlich reagieren und mit den Betroffenen in einen konstruktiven Dialog treten! ALDI muss sich kritisch und transparent mit den Geschehnissen in der Vergangenheit auseinandersetzen! Hinter dieser Anerkennung der Verantwortlichkeit der betroffenen Konzerne für das geschehene Unrecht muss eine finanzielle Beteiligung am bundesweiten Härtefallfonds stehen! Unterstützen Sie jetzt unsere Petition an ALDI: www.change.org/gegenzwangsarbeit Weiterführende Informationen unter: www.uokg.de/gegenzwangsarbeit More information here: www.uokg.de/againstforcedlabor