Unser leben ist ein Schatten Johann Bach (1604-1673)

Uitgevoerd door r.o.v. Canto di Lode op 28-09-2024 in de Hoflaankerk te Rotterdam-Kralingen Dirigent – Gerard de Wit orgel, continuo - Arjen Leistra 1. Unser Leben ist ein Schatten auf Erden. 2. Ich weiss wohl, dass unser Leben oft nur als ein Nebel ist. Sind wir doch zu jeder Frist von dem Tode hier umgeben. Drum, ob's heute nicht geschicht, meinem Jesum lass ich nicht. 3. Sterb ich bald, so komm ich aber von der Welt Beschwerlichkeit, ruhe bis zur vollen Freud und weiss, dass im finstern Grabe Jesus ist mein helles Licht. Meinem Jesum lass ich nicht. Ich bin die Auferstehung und das Leben, Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich stürbe, und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. 4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd' ich im Grab nocht bleiben; mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Tod's-furcht kann sie vertreiben. Denn wo du bist, da komm ich hin, dass ich stets bei dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden. 5. Ach, wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Leben! Wie ein Nebel bald entstehet und bald wiederum vergehet, So ist unser Leben sehet! Ach, wie nichtig, ach, wie flüchtig sind der Menschen Sachen! Alles, alles was wir sehen, das muss fallen und vergehen, Wer Gott fürcht; bleibt ewig stehen. 6. Ach, Herr, lehr uns bedenken wohl, dass wir sind sterblich all zumal! Auch wir allhier keins Bleibens han, Müssen davon: gelehrt, reich, jung oder schön müssen alle davon. Recording: Zoom F6, Rode NT45, Line audio CM4