KG 051 Die Scholastik

Als „Scholastik“ bezeichnet man die mittelalterliche christliche Theologie des 11.-15. Jahrhunderts. Es war die Zeit der entstehenden Universitäten, in der versucht wurde, Wissen zu sammeln und zu systematisieren. Entscheidend war dabei die Frage, ob der christliche Glaube in einem logischen System dargestellt werden kann, oder ob gerade seine inneren Spannungen und Widersprüche ein Zeichen seiner übernatürlichen Wahrheit sind. In diesem Video geht es um die wichtigsten scholastischen Theologen und die spannendsten theologischen Fragen des Mittelalters. Zusatzmaterial für Tabor-Studierende: 1. Arbeitsblatt: K-051: Die Scholastik 2. Leseempfehlung zur Vertiefung: Jörg Lauster, Die Verzauberung der Welt (München, 3. Aufl. 2015), 212-229. 3. Mögliche Themen für eine Seminararbeit: o Der ontologische Gottesbeweis von Anselm von Canterbury und seine zeitgeschichtlichen Hintergründe o Ist es vernünftig oder irrational Christ zu sein? Ein vergleich der Theologie von Thomas von Aquin und William von Occam. 4. Für die Klausurvorbereitung: Mindestens drei Namen von scholastischen Theologen des Mittelalters Was ist der Unterschied zwischen via antiqua und via moderna? (c) Prof. Dr. Frank Lüdke, Ev. Hochschule Tabor, Marburg Aufgenommen am 22.08.2020