Die Schlösser der Loire 2003 Teil1

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ – Adam Opel Jeder Mensch braucht, um seinen Körper gesund zu erhalten, Bewegung. Diese kann er sich auf unterschiedlichste Art und Weise verschaffen. Per pedes, langsam oder schnell, durch vielfältigste Möglichkeiten sportlicher Betätigung, durch körperliche Arbeit und eben auch durch Fahren mit dem Fahrrad. Was ist das Besondere bei dieser Art der Bewegung? Dafür gibt es verschiedene Faktoren. Beim Radfahren muss man normalerweise seine körperlichen Potenzen nutzen, Muskelkraft einsetzen, Blutkreislauf und Atmung der Belastung anpassen und Willensstärke zeigen. Und der besondere Effekt ist dabei, dass diese Bewegung direkt zurück auf den Körper wirkt und zur Steigerung der körperlichen Potenzen wiederum beiträgt. Effektiv funktioniert das natürlich allerdings nur, wenn der Radfahrer nicht seine körperlichen Anstrengungen durch den Einsatz von Hilfsmitteln minimiert. Beim Fahren mit dem Rad bewegt man sich an der frischen Luft, nimmt auch heute noch, trotz aller Umweltbelastungen, große Mengen an Sauerstoff auf und genießt außerdem die vitaminspendende Sonnenstrahlung. Dies wiederum kann das kollektive Schwitzen auf Indoor Bikes in Fitnesscentern nicht bieten. Im Rahmen von Radtouren kann man sehr viele schöne Eindrücke von Natur, Landschaft und Sehenswürdigkeiten aufnehmen. Gegenüber Wanderungen zu Fuß sind die Eindrücke in der Regel vielfältiger, weil man doch größere Strecken in der selben Zeit zurücklegt. Man kann aber trotzdem jederzeit auf Wunsch vielen Details nachgehen, wenn man an entsprechender Stelle einen Stopp einlegt. Mit Auto, Bus oder Bahn fährt man oft an vielen sehenswerten Dingen achtlos vorbei, sofern man nicht vorher ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht wurde. Also stellt das Fahrrad schon ein optimales Fortbewegungsmittel dar, wenn man neue Regionen unserer schönen Welt erkunden und kennenlernen will. Bedingung ist dabei nur, dass man mit Verstand und offenen Augen durch die Welt fährt und nicht nur den Kopf unten hat und drauf aus ist, möglichst viele Kilometer zu „schrubben“. Bei Beachtung dieser Faktoren sind Fahrradreisen körperlich wie geistig zugleich erholend und aufbauend. Seit 2003 waren wir deshalb jedes Jahr irgendwo in Europa auf einer Radtour unterwegs. Von diesen erlebnisreichen Reisen wollen wir Euch berichten, Euch daran teilhaben lassen. Also, los geht`s. Steigt mit uns aufs Rad und habt Spaß uns zu begleiten. Wir laden Euch ein. Petra und Dietmar aus Bischofswerda in Sachsen