Augsburger Puppenkiste - Urmel aus dem Eis Hörspiel

Ein Hörspiel der Augsburger Puppenkiste 2007 Die Originaltonspur aus der TV-Serie wurde durch eine weibliche Erzählerin (Karin Dieck) ergänzt, welche zuweilen das optische Geschehen beschreibt Inhaltsangabe: »Sehr geehrter Herr Doktor Zwengelmann! Ätsch, Sie sind widerlegt. Ich habe ein Urmel, ein lebendiges. Mein Hausschwein zieht es auf. Haha. Was sagen Sie nun? Mit kollegialem Gruß Professor Habakuk Tibatong« Mit diesem Brief beginnt eine spannende Geschichte. Zuvor hatte Professor Tibatong gemeinsam mit seinem Hausschwein Wutz und seinem Adoptivsohn Tim Tintenklecks auf der Insel Titiwu fernab jeder Zivilisation eine Bleibe gefunden und die dort lebenden Tiere genau wie sein Hausschwein die menschliche Sprache gelehrt. Tibatong hatte eine Medizin erfunden, die Tieren dies ermöglichte. Seine weiteren Forschungen widmeten sich hauptsächlich der Existenzerforschung des unsichtbaren Fisches und der Urmelkunde. Der Professor war der festen Überzeugung, dass als Bindeglied zwischen Dinosauriern und Säugetieren in grauer Vorzeit das Urmel gelebt haben musste. Durch einen glücklichen Zufall wurde ein jahrtausende altes in einem Eisberg eingefrorenes Ei an den Strand der Insel gespült. Es gelang, das Ei auszubrüten und heraus schlüpfte ein Urmel. Stolz auf seine Leistung und ohne lang zu überlegen, schrieb Tibatong also den schon oben erwähnten Brief an seinen ihm nicht gerade wohl gesonnenen Kollegen Dr. Zwengelmann, welcher umgehend einen Großwildjäger nach Titiwu schickt. Dieser soll das Urmel erlegen, damit es ausgestopft im Naturkundemuseum ausgestellt werden kann. Doch da haben die Tiere der Insel auch noch ein Wörtchen mitzureden. Informationen: Nach dem Erfolg der Fernsehserie Der Löwe ist los und der zwei Folgegeschichten war zwischen Max Kruse und Manfred Jenning ein reger Briefverkehr entstanden. Kruse bot Jenning in diesem Rahmen auch regelmäßig seine neuesten Bücher (oft noch vor deren Entstehung) an, doch für das Jahr 1969 war noch kein Stoff gefunden, der Jenning und der Redaktion des Hessischen Rundfunks geeignet erschien. Bei einem gemeinsamen Essen im Haus des Drehbuchautors diskutierten die beiden Männer daher die Eigenschaften, die eine Geschichte und eine Hauptfigur besonders für die Umsetzung mit dem Marionettentheater prädestinierte. Es war am Abend dieses Tages, als Kruse auf der Heimfahrt – durch einen Gedankensprung zu seiner jüngst neu erworbenen Gefriertruhe – die Idee zu seiner bis heute beliebtesten Figur kam. »Wie wäre das wohl, wenn ein Urzeittier bis heute tiefgefroren überdauert hätte?« war die Kernfrage, die den Autor fortan beschäftigte und das Urmel erfinden ließ. Figuren und Sprecher: Erzähler Manfred Jenning Urmel-Mutter Rose Oehmichen Prof. Habakuk Tibatong Walter Oehmichen Direktor des Tiergartens Ernst Josef Ammann Prof. der Zoologie Hanns-Joachim Marschall Prof. Dr. Zwengelmann, Direktor des Naturkundemuseums Manfred Jenning Wutz Herbert Meyer Tim Tintenklecks Gerlind Ohst (Dialoge) Barbara Schellemann (Gesang) Wawa Hanns-Joachim Marschall Ping Margot Schellemann See-Elefant Walter Schellemann Schusch Ernst Josef Ammann Urmel Max Bößl Samuel »Sami«, Diener des König Pumponell Claudia Hansmann Seine Kgl. Majestät a. D. Pumponell LV. Joseph »Sepp« Strubel Riesenkrabbe Joseph »Sepp« Strubel Südseekuckuck Manfred Jenning Ich erkläre hiermit, dass ich nicht im Besitz der Rechte an diesem Video bin. Alle Rechte gehören dem Eigentümer. Keine Urheberrechtsverletzung ist beabsichtigt. I hereby declare that I do not own the rights to this video. All rights belong to the owner. No Copyright Infringement is intended.