Elspe Festival 2026 Ensemble: Winnetou I - Häuptling der Apachen
In den letzten Wochen wurde das Ensemble aus Elspe für die 68. Karl-May-Saison mit dem Stück "Winnetou I - Häuptling der Apachen" bekannt gegeben. 🤠 Das sind die Rollen: Winnetou: Jean-Marc Birkholz Old Shatterhand: Thomas Koziol Intschu-tschuna: Stephan Kieper Klekih-petra: Ben Schulte Nscho-tschi: Sarah Gösser Will Parker: Michael Müller Dick Stone: Markus Lürick Sam Hawkens: Matthias Schlüter Miranda: Tina Mester Santer: James Bürkner Rattler: Friedrich Grud Tangua: Sebastian Kolb Bancroft: Oliver Fleischer Hintergrund + Winnetou (im Thumbnail): Elspe Festival GmbH Tickets zum neuen Abenteuer unter: www.elspe.de Gespielt wird vom 27.06.2026 bis zum 13.09.2026 Die Story: Im Wilden Westen Nordamerikas, in einer Zeit, in der Eisenbahnen das Land verändern sollen, kommt ein Deutscher nach New Mexico: Old Shatterhand. Er sucht Arbeit und Abenteuer – doch schnell merkt er, dass es hier um weit mehr geht als um Vermessungen und Schienen. Denn dieses Land gehört den Apachen. Winnetou versucht gemeinsam mit seinem Vater, Intschu-Tschuna, den Frieden zwischen seinem Volk und den Weißen zu bewahren. Dabei glaubt Winnetou fest an Verständigung statt Gewalt. Seine Schwester Nscho-tschi und der weiße Lehrer Klekih-Petra teilen diesen Wunsch nach Frieden und gegenseitigem Respekt. Doch nicht alle denken so. Der skrupellose Banditenführer Santer will die Eisenbahn um jeden Preis durch das Land der Apachen bauen – aus Gier nach Gold und Macht. Verträge werden gebrochen, Versprechen verlieren ihren Wert. Auch Tangua, der stolze Häuptling der Kiowa, misstraut den Weißen zutiefst. Er hält den Frieden für eine Illusion und glaubt, nur Stärke und Kampf könnten das Überleben der Indianer sichern. In einem schweren Zweikampf mit Intschu-Tschuna entscheidet sich, ob die Stämme weiter auf Frieden hoffen oder sich auf den Krieg vorbereiten. Zwischen all diesen Fronten steht Old Shatterhand. Er erkennt, dass Unrecht geschieht, und weigert sich, daran mitzuwirken. Als er sich offen gegen Santer stellt, wird er selbst zum Ziel. In der aufgeheizten Stimmung kommt es sogar zu einem Kampf zwischen ihm und Winnetou – ein tragisches Missverständnis, das zeigt, wie schnell Angst und Wut selbst Freunde trennen können. Der Tod von Klekih-Petra zerstört schließlich die letzten Hoffnungen auf einen friedlichen Ausgleich. Der Krieg scheint unausweichlich. Tangua geht noch weiter: Er lockt Old Shatterhand in eine Falle, um ihn gefangen zu nehmen und ein Zeichen gegen die Weißen zu setzen. Hass und Rache drohen alles zu überrollen. Doch inmitten von Gewalt und Verrat wächst etwas Neues: Aus gegenseitigem Respekt entsteht zwischen Winnetou und Old Shatterhand eine tiefe Freundschaft. Beide müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für sich selbst, sondern für ganze Völker. Mit Humor und Menschlichkeit begleiten das Geschehen das berühmte „Kleeblatt“ – Sam Hawkens, Will Parker und Dick Stone –, die Saloonwirtin Miranda und der oft betrunkene, aber gutherzige Bancroft. „Winnetou I“ erzählt von Freundschaft über Grenzen hinweg, von Mut und Schuld, von falschen Entscheidungen – und von der Hoffnung, dass selbst in dunklen Zeiten ein gerechter Weg möglich ist.
