kommt & seht: Kardinal Woelki

Mitten in der Kirchenkrise gründet das Erzbistum Köln vier neue Gemeinden. Tabea Wiemer, Leiterin vom Fachbereich Evangelisierung, erklärt bei ihrer keynote am Freitag beim Glaubensfest „kommt und seht“ die Idee dahinter. Verschiedene Menschen bräuchten verschiedenen Kirchen, also Gemeinden mit unterschiedlichen Ausprägungen. Menschen, die noch nie mit dem Glauben zu tun hatten, sollen so eine neue Heimat in der Kirche finden. „Wir gründen Gemeinden aus Sehnsucht nach den Menschen, die wir bisher nicht erreichen“, erklärt sie.Zu ihr auf die Bühne lädt sie Kölns Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, der sagt. Ihn bewegt, dass die Bibel berichtet, wie viele Menschen früher zum Glauben gefunden hatten. Warum habe das nur damals geklappt? Mit den Neugründungen der Gemeinden „wollen wir Gottes Geist herausfordern, erklärt er mit einem Lächeln.