Die Göltzschtalbrücke; Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt

Die Göltzschtalbrücke ist ein Brückenbauwerk im sächsischen Vogtlandkreis und die größte Ziegelstein­brücke der Welt. Der Viadukt mit 29 Bögen gilt als Wahrzeichen des Vogtlands und überspannt zweigleisig auf der Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Mylau und Netzschkau. Gemeinsam mit der ähnlichen, aber kleineren Elstertalbrücke begann 1846 die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie mit dem Bau der 78 Meter hohen Bogenbrücke. Im folgenden Jahr übernahm die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn den Weiterbau und stellte 1851 beide Brücken fertig. Sie gehören damit zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. Technische Daten Höhe 78 m in teilweise 4 Etagen mit 98 Gewölben Länge 574 m mit 29 Öffnungen, größte Spannweite eines Bogens 30,9 m Breite vierte Bogenetage: 7,93 m; Überbau bei Bau 7,70 m, ab 1930 9 Meter, seit 1970ern 9,30 m, ab 2011 11,92 m;[1] unten 23 Meter, 76 Quergewölbe Anzahl Ziegel 26.021.000 Sandverbrauch 17.089 m³ Gesamtvolumen des Mauerwerks 135.676 m³ davon Ziegelmauerwerk 71.671 m³ (52 %) davon Werksteinmauerwerk 48.261 m³ (36 %) davon Bruchsteinmauerwerk 15.745 m³ (12 %) Baukosten ca. 2,2 Millionen Taler (6,6 Millionen Goldmark) Quelle: Wikipedia Musik: www.hartwigmedia.de