Sonnenwende

Am 21. Juni 2026 ist Sommersonnenwende – jener uralte heilige Tag an dem die Sonne ihren höchsten Stand erreicht und für einen Moment stillzustehen scheint bevor sie ihren Weg zurück in die dunklere Jahreshälfte antritt. Ein Ritus der seit vielen tausend Jahren tief in unserer europäischen Kultur und in den Herzen der Menschen verankert ist und der uns immer wieder daran erinnert wie eng wir mit dem Rhythmus der Natur dem Licht der Gestirne und dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen verbunden sind. Diesmal habe ich bewusst auf einen Dialekt verzichtet und stattdessen ein reines Natur-Dankgebet geschrieben. Ein Gebet das aus dem Herzen kommt voller Demut und Dankbarkeit für das Licht für die Wärme für das Leben selbst. Es soll ein Moment der Stille der Verbundenheit und der inneren Einkehr sein in dem wir uns wieder spüren können als Teil des Großen Ganzen getragen von der Sonne und der lebendigen Erde unter unseren Füßen. Möge dieses Gebet dich berühren und dir ein wenig von der Kraft und dem Segen dieser besonderen Nacht mitgeben. Im Song ist ein Teil der Litha im Original enthalten. "The dir, skīnandī Sunno, ist unsar þankaz, furi līhtō dagōz jah sumara langan. Wīz wirþōmiz þō fulidō, þō kraftu jah þat wesaną, jah bringamiz thesus blotą þēr: Nim it an, þū warmjandī leht, ni farlēt uns in þaimri þistrōm tīdōm. Übersetzung : Dir, du schimmernde Sonne, gilt unser tiefster Dank, für die hellen Tage und den langen Sommer. Wir erkennen, was du erfüllt hast – die Kraft und das Leben selbst –, und bringen dir dieses Opfer dar: Nimm es gnädig an, du wärmendes Licht, und lass uns nicht allein in den dunklen Zeiten.