„Dezentrale Euthanasie“ in Hadamar – Medikamentenmord und Vernachlässigung
Nachdem man im Jahr 1941 die Ermordung von Menschen durch Gas stoppte, wurde der Betrieb der Tötungsanstalt Hadamar ab August 1942 wieder aufgenommen. Viele Patientinnen und Patienten waren nun wieder in der Anstalt untergebracht. Von außen wirkte alles wie eine gewöhnliche Anstalt. Aber der Alltag war geprägt von gezielten Tötungen. Die Morde wurden jedoch nicht mehr zentral gesteuert. Ärzte und Pflegekräfte töteten jetzt auch ohne Anweisungen aus Berlin – in Hadamar und in vielen anderen Anstalten im Deutschen Reich. Deshalb wird diese Phase des Mordens auch „Dezentrale „Euthanasie“ genannt. Aber wie liefen diese Morde in der Landesheilanstalt Hadamar ab? Welche Patientinnen und Patienten wurden ermordet? Und wer genau entschied über Leben und Tod? Das soll im folgenden Video erklärt werden. Dieses Video ist Teil einer Video-Reihe, die die Geschichte der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Hadamar behandelt. Weitere Videos und Informationen gibt es auf unserem Kanal, unserer Website: https://www.gedenkstaette-hadamar.de/ oder auf Facebook: / gedenkstaettehadamar .

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