Andreas Müller: Es gibt nichts, was wir sind oder nicht sind
Live-Chat mit Andreas Müller von Jan. 2022 (Andreas Mueller Chat13). Herzlich willkommen zu Jetzt TV live; die Einleitung von Andreas: Diese Botschaft oder das, worüber wir reden, ist keine Lehre, könnte man sagen oder keine Handlungsanweisung, keine Methode, es ist scheinbar der Hinweis darauf, dass es keine getrennte Instanz gibt, dass es nichts gibt, was wir explizit sind und dass es auch nichts gibt, was wir nicht sind, sozusagen, denn im Prinzip wäre das, das getrennte Erleben oder das scheinbar getrennte Erleben: Ich bin etwas, das hier im Körper sitzt, eine Präsenz, ein Bewusstsein, ein Geist, ein Individuum, irgendwas, eine Seele, irgendwas, was hier drin sitzt, was wir sind, das getrennt ist von allem anderen, und alles andere ist quasi nicht das, was wir sind...: Ich und der Stuhl, ich und die Wand, ich und jemand anderes…, das wäre quasi alles das persönliche Erleben, alles worüber ich mir gewahr sein kann, sozusagen, das bin nicht ich, und was innerhalb dieses Erlebens passiert ist ein Gefühl von Verlust, als ob etwas verloren ist, als ob etwas fehlt, und die Suche danach, nach dem, was fehlt, die Suche danach, sich selber zu erfüllen; es ist weder richtig noch falsch, es geht nicht darum, dass als falsch hinzustellen. Aus Sicht der Person, aus Sicht des Ich-Erlebens ist das, was gesagt wird, viel schlimmer, nämlich was hier gesagt wird ist, dass dieses Ich-Erleben überhaupt keine Substanz hat, da ist gar niemand, es ist niemand da, und zwar ist das „gemeint“ im konkretesten Sinn, es ist nicht gemeint als Konzept oder als Idee oder als Glaubenssystem oder als Philosophie, letztlich ist es auch nicht mal eine Erfahrung, sondern es ist ganz direkt auf eine Art der Hinweis: Hallo, hallo, da ist niemand, es gibt niemanden. Während das Ich, während die Ich-Illusion sich auf einer Suche wähnt, könnte man sagen, ist da gar niemand da, es gibt diese getrennte Instanz nicht, das ist damit gemeint, sozusagen; auf der anderen Seite ist die Überraschung, dass das, was passiert, das, was scheinbar passiert, absolut komplett ist, es ist nicht wirklich gut im Sinn, wie die Person es sich erhofft; die Person hofft auf eine Art von Gutsein, das alles gut ist oder akzeptabel, für mich natürlich letztendlich, das ist damit nicht gemeint, denn auf eine Art, das, was scheinbar passiert, ist aus Sicht der Person absolut unakzeptabel, aber glücklicherweise kümmert sich das, was scheinbar passiert, überhaupt nicht darum, ob es akzeptabel ist oder nicht, das wäre die Totalität, das ist die Totalität dessen, was scheinbar passiert, und es kümmert sich um nichts, sozusagen, es ist völlig frei, es ist bedingungslos frei, weil es überhaupt keine Instanz gibt, die eingreift, weder eine absolute Instanz, ein Gott oder ein göttliches Prinzip oder so etwas, noch dieses kleine Ich oder viele kleine Ichs, die eigentlich in der Illusion leben: Ich kann hier was drehen oder bzw. sogar, ich muss hier dran etwas drehen, ich muss da sein und ich muss handeln – gibt es nicht, da ist niemand, das ist die Illusion, dass da jemand ist, sozusagen, eine scheinbar Illusion, alles ist auf absolute Weise es selbst; insofern ist das, was hier gesagt wird, keine persönliche Botschaft, keine spirituelle Botschaft, es gibt keine Ratschläge, keine Methoden, Andreas hat nichts anzubieten, absolut nichts anzubieten, außer dem scheinbaren Hinweis, der aber auch nichts bringt, außer dem scheinbaren Hinweis, dass das, was passiert stimmig und ganz ist… Und Andreas beginnt die Fragen aus dem Chat zu beantworten, herzlichen Dank. www.jetzt-tv.net und www.t.me/freemea .

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