Gruß und Kuß – Veronika - Erwin Hartung (1933)

"Gruß und Kuß – Veronika" ist ein Foxtrot aus dem Jahre 1933, welcher von Franz Wachsmann komponiert und von Kurt Schwabach getextet wurde. Es spielt das Orchester Adalbert Lutter; es singt Erwin Hartung. Erwin Hartung (* 4. März 1901 in Bromberg, Provinz Posen; † 25. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Schauspieler und Sänger. In den 1930er Jahren war er einer der meistbeschäftigten Refrainsänger auf deutschen Schallplatten. Von Hause aus war er Schauspieler und Operetten-Buffo, sein Rollenfach war der „singende Bonvivant“. Er begann seine Laufbahn 1920 am Städtischen Schauspiel in Bayreuth, bevor er nach weiteren Engagements am Stadttheater Konstanz und in Breslau 1925 nach Berlin kam. Hier gehörte er nach verschiedenen kleineren Engagements seit 1926/1927 dem Ensemble des Theaters im Admiralspalast an und wirkte dort in den Haller-Revuen mit. 1929 wurde er von dem Orchesterleiter Paul Godwin für die Schallplatte entdeckt. Seitdem riss die Serie der Schallplatten-Aufnahmen mit ihm als Refrainsänger nicht ab, zum Teil unter Pseudonym: oft als Ernst Harten oder Hans Horsten. Es gibt mindestens 3000 Aufnahmen mit ihm, wahrscheinlich sogar über 5000. Von 1939 bis 1946 war er mit der erfolgreichen Operettensängerin Mara Jakisch verheiratet. Aus dieser Ehe ging der Sohn Götz Hartung hervor. 1955 heiratete er erneut. Mit seiner zweiten Frau Adelheid († 2021) verbrachte er seine letzten Lebensjahre in Düsseldorf. Neben seiner Schallplatten-Tätigkeit wirkte Hartung auch weiter als Schauspieler auf der Bühne und in Filmen mit. In dem Film „Husarenliebe“, einem Militärschwank von 1932, spielte er eine Hauptrolle. Schon 1936 trat er mit Emanuel Rambour und seinem Orchester auch im noch jungen deutschen Fernsehen auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Hartung als Interpret von Stimmungsliedern hervor und spielte bis in die 1970er Jahre vereinzelt kleine Rollen am Theater und im Fernsehen. Mit Ernst Deutsch und Klaus Kammer spielte er 1962/63 beim SFB in dem Fernsehspiel In der Strafkolonie nach Franz Kafka. 1977 war er in dem TV-Zweiteiler Onkel Silas unter der Regie von Wilhelm Semmelroth an der Seite von Hannes Messemer im ZDF zu sehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er beim Ost-Berliner Label AMIGA zahlreiche Aufnahmen. "Gruß und Kuß - Veronika" is a 1933 foxtrot composed by Franz Wachsmann and written by Kurt Schwabach. The Orchestra Adalbert Lutter plays; Erwin Hartung sings. Erwin Hartung (born March 4, 1901 in Bromberg, province of Posen; died January 25, 1986 in Düsseldorf) was a German actor and singer. In the 1930s he was one of the busiest refrain singers on German records. Originally he was an actor and operetta buffo, his specialty was the "singing bon vivant". He began his career in 1920 at the Municipal Theater in Bayreuth, before coming to Berlin in 1925 after further engagements at the Municipal Theater in Constance and in Breslau. After various smaller engagements, he belonged to the ensemble of the theater in the Admiralspalast from 1926/1927 and took part in the Haller revues. In 1929 he was discovered by the orchestra leader Paul Godwin for the record. Since then, the series of recordings with him as a refrain singer has not stopped, sometimes under a pseudonym: often as Ernst Harten or Hans Horsten. There are at least 3000 recordings with him, probably even more than 5000. From 1939 to 1946 he was married to the successful operetta singer Mara Jakisch. From this marriage the son Götz Hartung emerged. In 1955 he remarried. With his second wife Adelheid († 2021) he spent the last years of his life in Düsseldorf. In addition to his record work, Hartung continued to work as an actor on stage and in films. He played a leading role in the 1932 film Husarenliebe. As early as 1936 he appeared with Emanuel Rambour and his orchestra on German television, which was still in its infancy. After the Second World War, Hartung emerged as an interpreter of mood songs and occasionally played small roles in the theater and on television until the 1970s. In 1962/63 he acted with Ernst Deutsch and Klaus Kammer at the SFB in the television play In der Penal Colony based on Franz Kafka. In 1977 he appeared in the two-part TV series Onkel Silas directed by Wilhelm Semmelroth alongside Hannes Messemer on ZDF. After the Second World War he made numerous recordings for the East Berlin label AMIGA.