104 #Russia 1942/43 ▶ Stalingrad - Interview Gerhard Dassler (3/3) 389. Infanterie-Division (2019)

Russia 1942/43 ▶ Battles of Don / Stalingrad - Interview (Part 3/3) Obergefreiter Gerhard Dassler (1922-2020) 389. Infanterie-Division / Infanterie-Regiment 545 - Битва за Сталинград Сталинградская битва Zeitzeuge Eyewitness (2019)    / @germanhistoryarchive   Playlist ▶    • GERMAN HISTORY ARCHIVE   Private Gerhard Dassler 389th Infantry Division / Infantry Regiment 545: One of the last German contemporary witnesses of the Battle for Stalingrad 1942. A year later, in 1943, he was with his new formed division in the Cherkassy pocket: In 1942 Gerhard Dassler, then 20 years young, took part as an infantryman in the second battle of Kharkov and the advance across the Don to Stalingrad. There he became a cartographer in the divisional staff and personally met Friedrich Paulus. Today in 2020, 78 years after these events, the 98 years old Dassler is one of the last living German contemporary witnesses of the fall of the 6th Army. Obergefreiter Gerhard Dassler (1922-2020), 389. Infanterie-Division / Infanterie-Regiment 545: "Stalingrad, da kamen jeden Tag deutsche Flugzeuge, die Sturzkampfbomber, und haben jeden Tag Einsätze geflogen. Früh am Morgen kamen die an, sind nach Stalingrad und haben ihre Bomben abgeschmissen. Und dann zum Teil auch in die eigenen Reihen rein und sind dann wieder zurück. Und das jeden Tag. Bei schönem Wetter konnten wir ja das richtig erkennen, richtig sehen. Die Stukas, wie die runtergeflogen, gestürzt sind und haben ihre Bomben abgeschmissen. Und ich bin ja dann nach Gorodischtsche, das war der Gorodischtsche-Bach oder wie das nun war, wo ich dann zum Stab gekommen bin. Wo es hieß, Du musst zum Stab. Ich war mal in der Stadt. Und zwar, ich habe hier einen Kumpel getroffen auf dem Marsch zum Don. In Richtung Don kamen wir an einem Ziehbrunnen vorbei. Ziehbrunnen war die einzige Wasserquelle, war günstig. Und da kam ein Jeep gefahren, 3 Mann drin. Und wie die den Stahlhelm abnehmen, dachte ich Mensch denn kennst Du doch. Da war das ein Bekannter von mir. Das war mal unser HJ Fähnleinführer gewesen. Der war Schulleiter in einem Nachbarort, wo ich gewohnt habe. Und sein Bruder war Schulleiter bei uns, wo ich in die Schule gegangen bin. Wir waren gut befreundet. Tatsächlich, das war er. Erich Peter hieß der. Er sagte, ich besuche Dich. Er war bei der Nachrichten-Abteilung, war motorisiert und hatte auch einen Fotoapparat bei sich gehabt. Da sagte er mir, wenn ich Gelegenheit habe, besuche ich Dich. Und bevor ich zum Stab kam, kam der mal zu mir und sagte, da ist noch einer aus meinem Ort hier in unserer Division. Der ist bei der Artillerie-Abteilung. Wir treffen uns mal, sagte der. Ich habe gesagt, ich komme zum Stab, da wirst Du mich da nicht mehr erwischen. Da kam der zum Stab und hat gesagt, komm, tu Dich mal abmelden, wir fahren mal los. Da sind wir zur Artillerie gefahren, und dann ist der zugestiegen. Dessen Cousin ging mit mir in die Schule, Dasslitz heißt der Ort. Da hat der uns gefahren durch Stellungen durch, bis in den Norden von Stalingrad. Und da konnten wir zu Wolga runtergucken, da hat der Aufnahmen gemacht, Bilder. Und die Bilder wollte ich dann später mal sehen, und das ist mir nicht gelungen. Die Aufnahmen sind bei seiner Frau nicht angekommen, die sind verlorengegangen. Aber ich kann mal erzählen, wie das zusammenhängt. Und das war ein Kumpel, den ich da gesehen habe. Aber der ist dann in Stalingrad geblieben, der ist nicht mehr heimgekommen. Der ist vermisst. Durch die deutsche Bombardierung, was ich gesehen habe, das war ein Trümmerhaufen schon. Was ich gesehen habe. Ich bin aber in den Kampfhandlungen nicht bis zum Stadtkern vorgedrungen. Wir waren noch vor dem Stadtkern, wo ich dann zum Stab kam. Das war noch vor dem Stadtkern. Und wir waren ja im Norden eingesetzt. Also die Stadt war schon ein Trümmerhaufen. Durch die vielen Bombardierungen, die die Stukas da vorgenommen hatten. Ja, es waren noch Leute da, aber ich habe nicht mehr viele gesehen. Die da waren, da konnte man keine Gespräche führen. Das war nicht mehr möglich. Also, wir hatten ja selber nicht viel zu essen. Aber manchmal hat man eben was gegeben, wenn man das Elend gesehen hat. Einen großen Reichtum hast Du nicht gesehen. Wir hatten aber selber wenig zu essen, ja. Die Verhältnisse zur Bevölkerung, die waren nicht unfreundlich. Nein, kann ich nicht sagen. Die wollten ja auch überleben. Es war nicht unfreundlich. Bis auf die älteren Leute, die Männer. Die älteren Männer, die waren hartnäckig, das hat man gemerkt. Bei den Frauen nicht, die waren zugänglich, die Frauen. Die wollten ja sicherlich auch überleben... Official Trailer, Official, Battle Of Stalingrad (Event), Stalingrad (Film), Trailer, Film (Film), Theatrical, Theatrical Trailer, Exclusive, History Movie, Movie Theater (Industry), Stalingrad #history #ww2 #Stalingrad #Cталинград #Россия #Germany #military #worldwar #worldwar2 #war #ww #wwii #simplehistory #Paulus

103 #Russia 1942/43 ▶ Stalingrad - Interview Gerhard Dassler (2/3) 389. Infanterie-Division (2019)
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