The Weeknd After Hours Til Dawn - Allianz Arena München 26.06.2026 Full Show

Der kanadische Superstar The Weeknd bringt seine Show der Rekorde drei Tage hintereinander in die Allianz-Arena. In der ersten Nacht überrascht er mit imposanter Kulisse. Da kommt etwas Großes auf München zu. Oder besser: Es steht schon da. Es ist eine Sie, unverkennbar hat der Musiker The Weeknd wie vor drei Jahren seine Androiden-Frau mitgebracht. Sie steht wieder in der Mitte des Publikums, das ein Kreuz aus Stegen in vier Viertel teilt. Aber sie ist gewachsen, statt acht Meter ragt sie nun mehr als 13 Meter in der Mitte der Allianz-Arena empor, statt in einer silbernen Haut steckt sie nun in einer goldenen, wie eine weibliche Version des Star-Wars-Roboters C-3PO. Sorayama, wie die Goldelse heißt, steht für das Ende der Schöpfung, für die Krone, aber auch den Untergang, das hohle Ego. Vorhang auf für The Weeknd, die kanadische Hit-Maschine, die derzeit die Krone der Liedermacherzunft trägt. Tatsächlich gibt es hier natürlich keinen Vorhang, der ganze rote Stoff wurde für die Kutten der etwa 40 Tänzer mit goldenen Masken benötigt, die sich auf der Hauptbühne vor einer bronzefarbenen Stadtruine versammeln. Unter der Goldmarie erscheint unter Flammenstößen in Rauch gehüllt The Weeknd. Er trägt schwarze Hosen, eine schwarze Militärweste und eine schwarze Maske mit rotglühenden Augen. Der Elektro-Bass fährt den 60 000 Fans sofort in die Knochen, der Falsettgesang von The Weeknd schneidet tief, es ist ein brutaler Sound zum Start des Konzerts. Er beginnt mit drei Songs aus seinem aktuellen Album „Hurry Up Tomorrow“: „Baptised in Fear“ geht wie auf Platte nahtlos in „Open Hearts“ über, die roten Kuttenträger umtanzen wie in einem Kult die goldene Statue. Danach lässt sich der Sänger erst mal ausgiebig bejubeln. Und bittet dann in „Wake Me Up“ aufgeweckt zu werden aus seiner Not, ein Song in den übrigens Schnispsel von Giorgio Moroders „Scarface“-Soundtrack und Michael Jacksons „Thriller“ versteckt sind. In diesem düster-epischen Beginn rast er weiter durch Songs des vierten Albums, seines weltweiten Durchbruchs 2019, mit „After Hours“, und findet über sein altes Ego „Starboy“ zum Glauben: „Faith“. In das Stück baut er erstmals eine Reminiszenz an diesen Ort ein: Er fand seinen Glauben in München, singt er. Und dann fällt die Maske, aus dem Phantom The Weeknd wird einen Moment Abel Tesfaye. Die Menge bejubelt sein echtes Gesicht. Und der Musiker sagt, es sei viel zu lange her, dass er hier in München gewesen sei. „Auf keiner Welttour darf ich diese Stadt auslassen.“ Und hier und heute sei es ein besonders wichtiges Konzert, „denn heute setzt ihr den Ton für die ganze Tour in Deuschland“. Der Ton ist überaus euphorisch. „Blinding Lights“ führt mit 5,4 Milliarden Klicks die Liste der meistgehörten Songs auf Spotify an. Drei Tage hintereinander tritt The Weeknd in Münchens derzeit größter Konzert-Stätte auf. Es ist hier das größte Pop-Ereignis in einer nicht gerade ereignisarmen Saison – und doch ist es nur ein Rekord unter zahlreichen des kanadischen Superstars. Fast täglich wird auf Instagram ein neuer Streaming-Höchststand eines seiner vielen Hits verkündet, momentan sind es laut seiner eigenen Plattenfirma XO Records 27 Songs mit jeweils mehr als einer Milliarde Streams. An der Spitze steht „Blinding Lights“, das mit 5,4 Millarden Klicks die Liste der meistgehörten Songs auf Spotify anführt. Songlist 00:00:00 Intro 00:00:20 Baptized in Fear 00:03:14 Open Hearts 00:05:59 Wake Me Up 00:10:09 After Hours 00:13:16 Starboy 00:16:00 Heartless 00:21:06 Cry for Me 00:23:50 São Paulo 00:28:08 Take My Breath 00:33:08 Sacrifice 00:35:20 How Do I Make You Love Me? 00:39:00 Can't Feel My Face 00:42:26 Lost in the Fire 00:45:44 Often 00:48:47 Given Up on Me 00:50:35 I Was Never There 00:53:42 The Hills 00:59:06 Timeless (mit Playboi Carti) 01:03:40 Rather Lie (mit Playboi Carti) 01:07:46 Creepin' 01:09:34 Niagara Falls 01:11:40 One of the Girls 01:16:13 Stargirl Interlude 01:18:11 Out of Time 01:21:30 I Feel It Coming 01:25:31 Die for You 01:29:30 Is There Someone Else? 01:32:20 Wicked Games 01:35:14 Call Out My Name 01:39:08 The Abyss 01:42:24 Save Your Tears 01:45:50 Less Than Zero 01:50:25 Blinding Lights 01:54:40 Without a Warning 01:57:40 House of Balloons 01:59:45 Moth to a Flame Wir standen links vor der Bühne Golden Circle Ticketpreis p.P. 193,10 €