2022 - PODCAST: Wie Klimawandel die Bachforelle umprogrammiert

Diese Dissertation von Karl Filipsson von 2022 untersucht das Antivermeidungsverhalten und die Physiologie von Bachforellen während ihrer frühen Lebensstadien unter winterlichen Bedingungen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, wie steigende Wassertemperaturen infolge des Klimawandels sowie die Anwesenheit von Fressfeinden die Entwicklung der Embryonen und das Verhalten der Jungfische beeinflussen. Die Forschung zeigt, dass Forellen bei höheren Temperaturen aktiver und risikofreudiger werden, während sie in der Dunkelheit eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber Raubfischen an den Tag legen. Zudem wird verdeutlicht, dass eine vorhandene Eisdecke den Stresspegel der Fische senkt und ihnen Schutz vor visuell jagenden Jägern wie Vögeln oder Säugetieren bietet. Letztlich belegt die Arbeit, dass Umweltfaktoren während der Eizeit langfristige Auswirkungen auf das spätere Überleben und die Stressreaktionen der Salmoniden haben. Quelle: https://www.diva-portal.org/smash/get...