Ein Gespräch mit Ahmed Alsaadi in der Ausstellung "Serge Poliakoff. Vollendete Peinture"

Mit dem Ausbruch der Oktoberrevolution 1917 erschwert sich das Leben der konservativen Familie Poliakoff in Moskau. Serge Poliakoff entschließt sich, zu fliehen mit nichts als einem kleinen Koffer, einem Diamanten und einem Medaillon, das ein Stück Plazenta verwahrt. Er versteckt sich unter einem Kohlenwagen eines Zuges und findet sich in Kiew wieder. Er begegnet seinem Onkel Dimitri und überquert mit ihm den Kaukasus. Gemeinsam mit ihm gründet er eine Band und tingelt durch den Balkan, kommt über Venedig, Köln und Berlin schließlich in Paris an, wo er eine neue Heimat findet und sich der Malerei widmet. Die Kuratorin der Ausstellung Anja Richter spricht mit dem aus Basra im Irak geflohenen Künstler Ahmed Alsaadi über seine Erlebnisse.