Porgy and Bess - George Gershwin, Arr.: James Barnes
Das Kreisverbandsjugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen unter der Leitung von SMD Rudolf Barth beim Palmsonntagskonzert 2022 im Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthaus Trossingen. Porgy and Bess (1935) George Gershwin (1898-1937), Arr.: James Barnes (*1949) Basierend auf dem Roman Porgy von DuBose Heyward schuf Gershwin diese Oper, die als Bühnenfassung am Broadway großen Erfolg feierte. Schauplatz ist die afroamerikanische Siedlung des 19. Jahrhunderts in Charleston. Der in Schwierigkeiten geratene Porgy findet Hilfe bei Bess. Die Beziehung der Beiden scheint glücklich, verläuft aber dramatisch. Aufnahme und Schnitt: Jonathan Bosse Lange Beschreibung: Porgy and Bess von George Gershwin – And the livin‘ is easy…? Gershwin beweist stilistische Vielseitigkeit: Spätromantische Opernklänge treffen auf Avantgarde-Techniken und schillernde Jazz-Farben der 1930er Jahre. Es gibt wohl keine Oper, die so viele Jazz-Standards hervorgebracht hat: Klassiker wie I Got Plenty O‘ Nuttin‘, I loves you, Porgy und besonders Summertime erfreuen sich sowohl auf der Opernbühne, Galakonzerten als auch in Jazzclubs größter Beliebtheit. Summertime gilt gar als eines der am häufigsten interpretiertesten Musikstücke aller Zeiten. Die beruhigende Melodie von Summertime, mit der Clara am Anfang der Oper ihr Kind in den Schlaf singt, steht in starkem Kontrast zu der gewaltreichen Lebensrealität in der „Catfish Row“. In diesem heruntergekommenen, küstennahen Straßenzug in Charleston, South Carolina wohnen einfache Fischersleute neben Drogenabhängigen, Dealern und anderen zwielichtigen Gestalten. Mittendrin verstricken sich der behinderte Bettler Porgy und die schöne, kokainsüchtige Bess in eine aussichtslose Liebesgeschichte. Die Handlung basiert auf dem Roman „Porgy“ von DuBose Heyward, der den Stoff für Gershwin auch als Libretto einrichtete. Die Uraufführung 1935 war ein großer Erfolg. Die Oper wurde jedoch später häufig kritisiert, hauptsächlich wegen des rassenpolitischen Inhalts. Gershwin wollte die Emotionen und Probleme der unterdrückten schwarzen Bevölkerung differenziert zum Ausdruck bringen. Deshalb legte er Wert darauf, dass die Hauptrollen ausschließlich von schwarzen SängerInnen gesungen werden. Sein Ziel war es, dass Porgy and Bess trotz der Einflüsse aus Jazz und Folklore als große durchkomponierte Oper respektiert wird, und nicht als Broadway Musical.

GERSHWIN (arr Bennett): Porgy and Bess Symphonic Portrait Rico Saccani,conductor

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Porgy & Bess (Arr. J. Barnes for Wind Ensemble)

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