Ausgleichsanspruch in der Rechtssprechung

In der 6. Episode des Vermittler-Podcasts spricht der BVK mit Rechtsanwältin und BVK Referatsleiterin Judith John über das Thema Ausgleichsanspruch in der Rechtssprechung. Frau John gewährt den Zuhörerinnen und Zuhörern einen vertieften Einblick Ihre tägliche Arbeit für und mit den Vermittlern, die als Mitglieder des BVK, u.a. eben im Bereich „Geltendmachung des Ausgleichsanspruchs“ auf Ihre fachliche Expertise zurückgreifen können. Schauen wir auf den Altersdurchschnitt von Versicherungsvermittlern in Deutschland, verwundert es tatsächlich nicht sonderlich, dass Aspekte in Verbindung mit dem Ausgleichsanspruch nach § 89b Handelsgesetzbuch (HGB) in den Blickpunkt der Vermittler treten. Der Ausgleichsanspruch stellt für viele Versicherungsvermittler die wichtigste wirtschaftliche Absicherung oder gar die zentrale Altersversorgung dar. Grundsätzlich dient der Ausgleichsanspruch des Vermittlers der Kompensation von Provisionsverlusten, welche durch die Beendigung des Handelsvertretervertrages entstehen können. Die Geltendmachung des Ausgleichsanspruchs des Vermittlers kann bereits nach einigen Jahren Tätigkeit für einen Versicherer leicht mehrere tausend Euro betragen: Daher sollte dieser nicht leichtfertig aufgegeben werden! Es gilt also: Vorteile auszugleichen!