Klosterkirche Rottenbuch

Die Klosterkirche bzw. Pfarrkirche Mariä Geburt war die Stiftskirche der Augustiner Chorherren in Rottenbuch. Das Kloster wurde 1073 von Herzog Welf I. gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutsamen geistig-kulturellen Zentrum Südbayerns. Baubeginn der Stiftskirche nach 1085 und wurde anfangs des 12. Jahrhunderts als romanische, dreischiffige und kreuzförmige Basilika mit freistehendem Turm vollendet. Brandschäden verursachten weitere Umbaumaßnahmen. So entstand 1477 eine gotische Ausstattung. Die letzte Umgestaltung ins Barocke erfolgte von 1737 - 1746. Die Stuckateure aus Wessobrunn Joseph Schmuzer und sein Sohn Franz Xaver sowie der Freskenmaler aus Peißenberg Matthäus Günther waren die Meister und Künstler. Im Zuge der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst. Zahlreiche Nebengebäude wurden abgerissen, 1804 erwarb die Familie Mayer aus Aarau/Schweiz den Klosterkomplex. Musik: "Toccata in D minor by Bach"