Das Leben berühren - 125 Jahre Taubblindenarbeit im Oberlinhaus
Hertha Schulz war zehn Jahre alt als sie 1887 ins Oberlinhaus kam. Sie hatte ihr Gehör und ihre Sehkraft verloren. Hertha nahm an, dass die anderen die Sprachen verlernt hatten: „Das war damals, als ihr noch sprechen konntet.“ Mit ihr begann die systematische Förderung und Begleitung taubblinder Menschen in Deutschland. Heute leben Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Wohneinrichtungen des Kompetenzzentrums für Taubblinde im Oberlinhaus. Taubblinde, hörsehbehinderte Kinder und Jugendliche lernen in der Oberlinschule nach ganz individuell angepassten Lehrplänen.

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