Wie wirken PLM & ERP zusammen? Hier die sieben Schlüssel damit es gelingt.
Wenn wir das klassische PLM wie wir es kennen näher ans ERP führen ergeben sich eine Reihe von Schlüsselthemen die ich gerne unter dem Begriff ERP nahes PLM subsumiere. Das bedeutet nicht das ERP nahes PLM. Nun welche sind das und was bedeuten sie. Hier ein kurzer Erläuterung. In einer Reihe von Posts würde ich dann Stück für Stück die einzelnen Schlüssel beschreiben wollen. 👉 Structure Supply Sequence ist das Herzstück das PLM & ERP verbindet! Produktstrukturen können wie eine Datenautobahn gesehen werden. Sie versorgen einander mit Informationen. Je Prozessmuster, Produktarchitektur und Produktionskonzept bildet sich eine Structure Supply Sequence. 👉 Revison & Effectivity Based Lifecycle Threads Der Übergang vom PLM ins ERP ist geprägt durch eine Veränderung der Lifecycle Threads. Im PLM sind die Lifecycle Threads revisionsgeprägt. Im ERP Effectivity Based. Der Übergang und die Handhabung ist von der Anforderung an Form Fit Fuction (F3) des jeweiligen Unternehmens geprägt 👉 Portfolio Hierarchization Bei allen Prozessmustern (ETO, CTO,…) gibt es eine Hierarchie oberhalb der Produkte die das Portfolio gestalten. Das Portfolio eines Unternehmen ist von einer Variabilität geprägt die bei ETO häufig implizit existiert, auf dem Weg zum CTO jedoch expliziert werden muss. Die notwendige Hierarchie, deren Variabilität und Regeln unterliegen einem Lifecycle der ERP nah gemanagt werden muss die Variabilität insbesondere auch produktionssteuernde Optionen enthält 👉 Generic Structure Instance Embedding CTO+ erfordert einen flexiblen Baukasten. Dessen Struktur muss zukünftig pro Produktlinie über die gesamten Produktstrukutr bis auf die Blattebene generisch aufgebaut werden. Die Instanziierung aus diesem Baukasten erfolgt dann horizontal und nicht mehr der bisher gängige Lehrmeinung folgend vertikal. 👉 Objecttyp Cascaed Durch erweiterte Anforderungen an die Supply Chain werden wir zukünftig viel häufiger Engineering Materialien von Produktionsmaterialien abgrenzen müssen. Ein Engineering Material gebiert dann eine Reihe von Produktionsmaterialien. Daraus entsteht eine neue Cascade aus Objekttypen. 👉 Supply Chain Steering Sustainability, Regulation und der Aufbau resilienter Lieferketten erfordern zukünftig eine viel Präzisere Steuerung der Supply Chain. Diese geschieht aus der M(RP)-BOM und der ad hoc Attributierung von Material. 👉 Production Near Lifecycle Management Späte Änderungen am Fertigungsauftrag werden das neue Normal sein. Demnach ist ein Lifecycelmanagement das Produktionsnah durchgänig und nachvollziebar erfolgt notwendig.

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