Die Entwicklung der Bibel: Was sich seit ihren Ursprüngen verändert hat

Die Bibel: heilig, fest, ewig. Aber was wäre, wenn ich dir sage, dass die Bibel, die Jesus las, nicht genau dieselbe ist wie die, die wir heute lesen? Im Lauf der Jahrhunderte wurden manche Wörter verändert, bestimmte Passagen hinzugefügt und gelegentlich sogar ganze Bücher weggelassen. Wenn die Schrift Gottes Wort ist, warum begegnen uns dann so viele Fassungen und Unterschiede im Lauf der Geschichte? Zur Zeit Jesu wurde die Bibel vor allem auf Hebräisch und Aramäisch gelesen. Heute kennen die meisten sie jedoch durch das Griechische, das Lateinische und moderne Übersetzungen, jede mit feinen, aber wirkungsvollen Veränderungen. Manchmal verschiebt ein anderes Wort den Sinn einer Lehre. Manchmal verändert ein hinzugefügter Satz das Verständnis einer Erzählung. So wanderte der Text von Generation zu Generation weiter und nahm dabei neue Formen an. Am erstaunlichsten ist, dass einige berühmte Passagen in den ältesten Handschriften gar nicht vorkommen. Der Satz: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, steht zum Beispiel nicht in den frühesten Abschriften, in denen viele ihn erwarten würden. Auch die letzten Verse des Markusevangeliums mit Einzelheiten zur Auferstehung scheinen später hinzugekommen zu sein, als hätte jemand den Bericht anders abschließen wollen. #Bibel #Kirchengeschichte #Christentum #HeiligeSchrift #Bibelgeschichte