FÜSSEN (OAL), Stadtpfarrkirche St. Mang - Vollgeläut
Tonfolge: a°-h°-cis¹-e¹-fis¹ 5) BENEDIKTGLOCKE Schlagton: fis¹ Gewicht: ca. 700 kg Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1950 4) ANNAGLOCKE Schlagton: e¹ Gewicht: 982 kg Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1950 3) JOSEFSGLOCKE Schlagton: cis¹ Gewicht: ca. 1.750 kg Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1950 2) MARIENGLOCKE Schlagton: h° Gewicht: ca. 2.530 kg Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1950 1) MAGNUSGLOCKE Schlagton: a° Gewicht: 3.973 kg Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1956 Quelle: Datensammlung N. H. - - Die ehemalige Klosterkirche ist heute die Pfarrkirche der Stadtpfarrei St. Mang. Auf den Heiligen Magnus, einen irischen Missionar aus dem Kloster St. Gallen, der im 8. Jahrhundert im Allgäu wirkte, gehen das Kloster und die ehem. Basilika St. Mang zurück. Über dessen Zelle gab es einen ersten Kirchenbau, der im Laufe der Jahrhunderte erweitert und überbaut wurde. Zu ihrer heutigen Größe wurde die Kirche vom 11. bis ins 14. Jahrhundert erweitert. Der Turm stammt aus dem Jahr 1200. Im Dreißigjährigen Krieg verwüstet und geplündert, wurde St. Mang Anfang des 18. Jahrhunderts von Johann Jakob Herkommer im Stil des italienischen Barock neu gebaut. Ein Lichtdurchfluteter Raum, Fresken und Marmor sind Merkmale dieses Stils. An der Decke im Inneren der Kirche befinden sich zahlreiche Fresken mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Magnus. Am Hochaltar stehen neben dem Tabernakel Figuren der Heiligen Columban, Benedikt, Scholastika und Gallus - geschaffen vom Füssener Bildhauer Anton Sturm. In einem transparenten Reliquienkreuz befindet sich u. a. der Stab des Heiligen Magnus. Auffällig sind die gezähmten Drachen-Figuren, die als Kerzenleuchter-Halter und Priestersitz-Träger fungieren. Maria, die Mutter Gottes findet seit unzähligen Generationen eine besondere Verehrung der Füssener Gläubigen an der spätgotischen Madonnen-Figur, die sich am südlichen Seitenaltar befindet. Geht man von dort nach hinten im Kirchenschiff, öffnet sich ein kleiner Durchgang in der Wand, hinter dem die Jahreskrippe liegt. Unter der Orgel (renoviert 2012) mit ihrem prachtvollen Prospekt führt eine Treppe in die Taufkapelle hinab. Wer ein Gebetsanliegen hat, kann es unter der Empore an der Seliger-Franz-Xaver-Seelos Gebetsstätte aufschreiben. Der Füssener Priester Franz-Xaver Seelos (1819 - 1867) wirkte segensreich vor allem unter Armen und Kranken in den Vereinigten Staaten. Er wurde am 9. April 2000 selig gesprochen. Erwähnenswert bei der Ausstattung ist auch die Jäger-Orgel aus dem Jahr 1703. (Quelle: https://www.katholisch-fuessen.de/pfa...) - - Fotos und Tonaufnahme: unteroktav

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Wangen (Allgäu) (G-BW) The bells of hospital church

Roßhaupten/Ostallgäu Kath. Pfarrkirche St. Andreas

