Die Technik der Verschlüsselung (ENIGMA), Teil 2 von 3

Ab Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die Funktechnik, die bis dahin insbesondere vom Militär genutzt wurde. Da der Funkverkehr aber auch durch den Gegner abgehört werden konnte, mussten die Meldungen „unkenntlich“, also verschlüsselt werden. Diesen Part übernahmen spezielle Verschlüsselungsmaschinen. Wie bereits im Teil 1 berichtet, diente die „ENIGMA“ der deutschen Wehrmacht zur Chiffrierung des Funkverkehrs, indem sie dem getippten Buchstaben scheinbar willkürliche Chiffren zuwies, die ihrerseits an den Empfänger gefunkt wurden. Dieser verfügte über eine identisch eingestellte Enigma-Maschine und konnte durch Eintippen der Chiffren den Klartext wieder zum Vorschein bringen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Viehoff, dem Geschäftsführer des Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn. Für die inhaltliche und fachliche Richtigkeit, kann ich nie garantieren! Darstellungen und Erklärungen beruhen immer auf den Stand meines Wissens und sind nötigenfalls kritisch zu hinterfragen.