Premiere in der 2. Bundesliga
Ein historisches Ereignis erlebte die Hohenstein-Ernstthaler Tischtennisgemeinde am 17. September in der „Grünen Hölle“ auf dem Pfaffenberg: Premiere in der 2. Bundesliga für den TTC Sachsenring. Der erste Gegner: der 1. FC Köln - eine Mannschaft, die die Vorsaison mit einem Platz genau in der Tabellen-Mitte beendete, wobei es in der Rückrunde besser lief. Einzig den drei Teams an der Tabellenspitze - Homburg, Jülich sowie Hertha BSC - mussten sich die Kölner geschlagen geben. Wenn sie den Schwung in die neue Saison mitbrachten, würde es für das Hohenstein-Ernstthaler SARI-Team ein schweres 1. Spiel in der 2. Bundesliga werden, aber die Gastgeber gingen die Aufgabe selbstbewusst an. Das 1. Doppel bestritten der Taiwaner Hsin-Yang Li und der Pole Jakub Kosowski gegen André Bertelsmeier und Gianluca Walther in 5 Sätzen. Den 1. Punkt holten schlussendlich die Kölner. Am Nebentisch ging es ein wenig schneller. Miroslav Horejsi sowie Nick Neumann-Manz konnten sich nach vier Sätzen gegen Tobias Hippler sowie Lleyton Ullmann durchsetzen und holten so den 1. Punkt in der 2. Bundesliga für den TTC Sachsenring. Im ersten Einzel traf Hsin-Yang Li auf André Bertelsmeier. Der SARI-Spieler startete mäßig, nahm dann aber Fahrt auf und holte nach 4. Sätzen den nächsten SARI-Punkt. Nicht so gut lief es für Jakub Kosowski gegen Tobias Hippler. Nach einem 8 zu 11, einem 6 zu 11 und einem 3 zu 11 glich Köln wieder aus. Auch Miroslav Horejsi patzte. Nach drei verlorenen Sätzen gegen Gianluca Walther gingen die Gäste in Führung. Diese baute Lleyton Ullmann gegen Carlos Andres Mühlbach nach 4. Sätzen aus. Hsin-Yang Li hatte eine gute Tagesform. Nach vier Sätzen gegen Tobias Hippler verkürzte er auf 3 zu 4. Jakub Kosowski startete in sein nächstes Match gegen André Bertelsmeier zwar besser, aber er musste sich am Ende doch 1 zu 3 geschlagen geben. Beim Stand von 3 zu 5 für die Gäste, hieß es: Nerven behalten! Das war gar nicht so einfach, nachdem bei der nächsten Begegnung Miroslav Horejsi den ersten Satz 4 zu 11 an Lleyton Ullmann abgab. Aber dann flutschte es: mit 11 zu 4, 11 zu 5 und nochmal 11 zu 5 und damit Punktgewinn für das SARI-Team war wieder Hoffnung da, das erste Spiel in der 2. Bundesliga zumindest nicht zu verlieren. In der Haut von Carlos Andres Mühlbach wollte sicher keiner stecken, der die Möglichkeit hatte, für das SARI-Team auszugleichen oder auch nicht. Er hatte Gianluca Walther am Tisch und machte es spannend. Nach 6 zu 11, 11 zu 6 und 11 zu 3 sollte der 4. Satz die Entscheidung bringen. Es stand 12 zu 11 für Mühlbach - und dann gelang das Unentschieden. Das erste Spiel aber auch Anschauungsunterricht für die weitere Saison. Die Aufgaben werden nicht leichter. Das nächste Heimspiel gegen Borussia Dortmund wird am 1. Oktober um 15 Uhr in der „Grünen Hölle“ auf dem Pfaffenberg ausgetragen. Leiselheim ist am 14. Oktober zu Gast, da ist um 17.30 Uhr Spielstart.
