Bahnübergang Burladingen "Friedhofweg"

Heute geht nach kurzer Unterbrechung noch einmal nach Burladingen, genauer gesagt in den Friedhofweg unweit des Bahnhofs. Ganz in der Nähe liegt der bereits vorgestellte BÜ im Kirchweg, der sich vermutlich die Kontakte mit dem hier vorgestellten BÜ teilt. Der Bahnübergang liegt, wie der Name vermuten lässt, in unmittelbarer Nähe des (übrigens sehr sehenswert terrassenartig angelegten) Burladinger Friedhofs. Da die Straßen hier sehr eng parallel zur Bahnstrecke Hechingen – Sigmaringen verlaufen, ergibt sich die Notwendigkeit, dass die Lichtzeichen auf der Nordseite nicht direkt am BÜ stehen, sondern jeweils seitlich bzw. nördlich davon. Hinzu kommt noch für Fußgänger ein Lichtzeichen an der gegenüberliegenden Seite. Auch sonst ist diese Anlage ein kurioses Sammelsurium verschiedener Merkmale. Die Lichtzeichen stammen zwar alle von Pintsch Bamag, ein Schrankenantrieb allerdings von Siemens. Auch die Akustik ist zumindest auf den ersten Blick sehr seltsam, da es sowohl einen Wecker als auch einen Gong gibt. Leider ist hier aber nur der Letztgenannte aktiv, mutmaßlich weil der Wecker defekt war und einfach ein Gong nachgerüstet wurde. Interessanterweise bleibt auch hier die Akustik die gesamte Zeit aktiv und verstummt nicht nach Schrankenschluss, was bei den meisten (auch den beschrankten) Anlagen an dieser Bahnstrecke der Fall zu sein scheint.