Konzert aus der Philharmonie Essen: Wiener Klassik

Tamara Banješević, Sopran Dmitry Ivanchey, Tenor Baurzhan Anderzhanov, Bass Essener Philharmoniker Tomáš Netopil, Dirigent Svenja Gottsmann, Moderation Programm: Johann Christian Bach Sinfonia D-Dur, op. 18 Nr. 4 Wolfgang Amadeus Mozart "Cinque ... dieci ... venti ..." Duett Susanna/Figaro aus "Le nozze di Figaro" Wolfgang Amadeus Mozart "Se a caso madama la notte ti chiama" Duett Susanna/Figaro aus "Le nozze di Figaro" Wolfgang Amadeus Mozart "Dalla sua pace" Arie des Don Ottavio aus "Don Giovanni" Wolfgang Amadeus Mozart "Non più andrai farfallone amoroso" Arie des Figaro aus "Le nozze di Figaro" Wolfgang Amadeus Mozart "Il mio tesoro intanto" Arie des Don Ottavio aus "Don Giovanni" Wolfgang Amadeus Mozart "Come scoglio immoto resta" Arie der Fiordiligi aus "Così fan tutte" Joseph Haydn Sinfonie Nr. 104 D-Dur, Hob. I:104 "Salomon" Johann Christian Bach, der jüngste Sohn Johann Sebastian Bachs, wird häufig als der „Vater der Wiener Klassik“ bezeichnet. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern markiert er die Zeit der Empfindsamkeit zwischen dem Tod seines Vaters und dem Beginn der Wiener Klassik. Seine Sinfonie D-Dur, op. 18 Nr. 4 entstand im Jahre 1781 während eines Aufenthaltes in London als eines seiner letzten Werke. Auch Joseph Haydn schrieb seine letzte Sinfonie Nr. 104 D-Dur während seiner zweiten London-Reise. Bis heute gilt sie als Idealtypus der klassischen Sinfonie überhaupt. Wolfgang Amadeus Mozart, der im Übrigen als Achtjähriger von Johann Christian Bach in die Feinheiten des galanten Stils eingeführt wurde und ihm zeitlebens freundschaftlich verbunden blieb, schrieb mit seinen Opern Musikgeschichte. Dreimal arbeitete er mit seinem Meisterlibrettisten Lorenzo da Ponte zusammen: „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ sind das Ergebnis dieser einzigartigen künstlerischen Verbindung, deren Highlights von den Ensemblemitgliedern des Aalto-Theaters Tamara Banješević, Dmitry Ivanchey und Baurzhan Anderzhanov unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil interpretiert werden.