Folge 81 - Fleisch und Fisch im Mittelalter: Wer konnte sich was leisten?

In dieser Folge geht es um Fleisch und Fisch auf mittelalterlichen Tellern. Wie viel Fleisch gab es eigentlich – und wer konnte es sich leisten? Wir sprechen über regionale Unterschiede, über Stadt und Land, über frisches und haltbar gemachtes Fleisch und darüber, warum Huhn und Schwein oft das „Fleisch des kleinen Mannes“ waren. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie Fleisch kontrolliert wurde, welche Qualitätsunterschiede es gab und warum die Verfügbarkeit stark von Zeit, Region und Bevölkerungsentwicklung abhing. Im zweiten Teil geht es um Fisch – eine besonders wichtige Fastenspeise. Wir streifen die mittelalterliche Fischerei, die große Bedeutung von Importfisch wie Stock- und Klippfisch und warum Fischhandel selbst weit entfernte Regionen miteinander verband. Und ganz am Ende klären wir noch eine der schöneren mittelalterlichen Fragen: Was eigentlich alles als „Fisch“ gelten konnte, wenn Fastenzeit war. Viel Spaß mit der Folge! Bilder teilweise von S. Utzenrath