Schilddrüsenstörung als Ursache für chronische Erschöpfung

Die Schilddrüse ist das zentrale Organ, das für die Produktion und Ausschüttung der Hormone verantwortlich ist, die Energieproduktion auf Zellebene reguliert. Egal ob Muskel, Sehne, Leber, Niere, Darm, Haut oder Gehirn - alle Gewebe sind darauf angewiesen, dass die Schilddrüse ausreichend Hormone in Umlauf bringt, damit auf Zellebene Energie produziert werden kann. Es ist also nicht verwunderlich, dass schon kleinere Abweichungen vom Idealzustand grosse Auswirkungen haben. Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion leiden an einer systemweiten Verlangsamung des Stoffwechsels: Je nach Organsystem äußert sich das in Kältegefühl, Verdauungsstörungen, Kraftlosigkeit, Antriebsstörung, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfung, Nebel im Kopf. Die Summe der Einschränkungen bringt in ihrer erschöpfenden Ausweglosigkeit viele Menschen an den Rand ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Wenn die organische Störung nicht richtig diagnostiziert wird und die Schilddrüsen Unterfunktion nicht erkannt wird, bekommen die Betroffenen oft den hilflosen Rat sich an einen Psychotherapeuten, Psychiater, Coach oder anderen seelischen Betreuuer zu wenden, was aber bei organischer Energiebereitstellungsstörung keine Verbesserung erbringt. Es gibt zwei sehr häufige aber auch häufig übersehene Schilddrüsen Störungen, die mir besonders am Herz liegen, da mit sehr überschaubarem Aufwand viel Verbesserung für den Betroffenen erreicht werden kann.