100 Jahre Studierendenwerk: Mensa in den Sechzigern ​

Und knurrt der Magen noch so sehr, heute bleibt die Mensa leer! Zu allen Zeiten haben Studierende, teils mehr, teils weniger berechtigt, über das Mensaessen geschimpft – im August 1960 passiert dies erstmals in organisierter Form. Der Appell richtet sich jedoch nicht an das Studentenwerk und seine Mensabeschäftigten selbst, sondern an die Landesregierung wegen mangelnder Zuschüsse. Im Gegenteil: Insbesondere die gastronomischen Servicekräfte haben ein herzliches Verhältnis zu den Studenten. Denn sie geben alles, um die Studierenden rund um die Uhr zu verköstigen. Es gibt sogar ein Abendbuffet. Anstrengend für das Personal sind in dieser Zeit besonders die zahlreichen Feste, die in der Hauptmensa stattfinden. Veranstaltungen wie der legendäre Fußgängerball und diverse Fachschaftsfeste verlangen den Beschäftigten des Studentenwerks einiges an zusätzlichen Arbeitsstunden ab. Im Dienste der Studierenden: Terese Raderschall arbeitete seit Anfang der 1960er-Jahre in der gastronomischen Verwaltung des Studentenwerks. Sie hat gerne mit den Studenten zusammengearbeitet und ihnen vieles insbesondere im Veranstaltungsbereich ermöglicht. „Ich habe es immer gerne gemacht“, erzählt sie. Produktion: Michaela Natschke Bildquellen: 1,12,20: Privatsammlung T. Raderschall 2–5,8,21: Bundesarchiv Zeitungsartikel: Archiv Aachener Zeitungsverlag