Monica, "am Ende!" komplexe Bindungstraumata gelöst, Teil1 24.6.26

Monica ist verwirrt und am Ende ihrer Kräfte. Sie hat in ihrer Familie komplexe Bindungstraumata erlebt. Wie soviele andere konnte sie nur dadurch überleben, dass sie gesundes Eigenes unterdrückt hat - um dafür nicht abgewertet zu werden - und statt dessen versucht hat, für andere wertvoll zu sein, indem sie deren Bedürfnisse spürt-so als sei es ihre Aufgabe, nicht nur diese Familie, sondern die gaze Welt zu retten ("magisch-grandiose" Retterfantasien, oder auch "Mutter-Theresa-Syndrom"). Dazu kam, dass sie mehrere sehr belastete Famiienmitglieder als "Introjektion" verinnerlicht hat, und unbewusst deren schwere Schicksale "reinszeniert" hat. Die Klötzchenmethode macht ihr sowohl ihre damalihgen Verletzungen wieder schmerzhaft bewusst - die sie bereits verdrängt hatte. Dann kann sie auch erkennen, wie "alternativlos" ihre damaligen Überlebensstrategien waren - für die sie sich heute selber verurteilt. So wieder "versöhnt" mit ihrem wahren Selbst, kann sie sich von den verwirrenden Mustern der Kindheit verabschieden - ohne sich dafür abwerten zu müssen. Jedes Gedächtnis hat dies Potential der "Rekonsolidierung", allerdings muss es erst aktiviert werden. Fortsetzung (Teil 2)    • Monica, am Ende Teil 2 24 6 26   Siehe dazu auch Thomas Hensel "Stressororientierte Psychotherapie! Kohlahmmerverlag, 2. Auflage.