Roland Emmerich, KI und die Frage: Spürt man den Menschen noch im Film? (Folge 12)

Vorab eine Entschuldigung für die Tonqualität! Es gibt leider einige Stellen mit Hall. Wir haben die Folge bei Spotify neu hochgeladen. Infos zur Folge: Roland Emmerich winkt beim Thema KI im Film locker ab – „kein Problem". Ausgerechnet der Mann, dessen Independence Day fast genau 30 Jahre nach der legendären Weiße-Haus-Explosion immer noch im Kopf bleibt. Daniel und Moritz steigen genau hier ein: Was passiert mit dem Handwerk, der Leidenschaft und den echten Schauspielern, wenn Studios immer schneller, billiger und mehr Content raushauen wollen? Und erinnern wir uns in 30 Jahren überhaupt noch an einen Film, der komplett aus dem Rechner kommt? Moritz hat sich die nächste Stufe der Filmproduktion live angeschaut: ein Greenscreen-Studio mit Live-Kamera-Tracking, Point-Cloud-Hintergründen aus simplen Fotos und einer KI, die das Material fotorealistisch ausspielt – ohne den echten Menschen vor der Kamera zu ersetzen. Für ihn der eigentlich smarte Weg, KI einzusetzen, statt alles wegzurationalisieren. Im zweiten Teil wird's ehrlich: Beim eigenen Drehbuch ist Moritz immer noch nicht weitergekommen. Diesmal mit einem Plan dagegen – ein Mentor, klare Deadlines und der selbst auferlegte Druck, endlich zu liefern. Und Daniel verspricht schon mal, weiter zu sticheln, bis das Drehbuch fertig ist. Blockbuster im Kopf – über große Filme, das Handwerk dahinter und den Traum vom eigenen Drehbuch.