Hiobs Botschaft - Ich weiß dass mein Erlöser lebt!

Eine Hiobsbotschaft ist eine katastrophale Nachricht oder Schreckensmeldung, die den Empfänger tief erschüttert. Der Begriff stammt aus dem Alten Testament, in dem der fromme Hiob durch eine Serie schwerer Unglücksmeldungen – Verlust von Vieh, Knechten und Kindern, Verlust der eigenen Gesundheit – von Schicksalsschlägen heimgesucht wird. Es ist ein Synonym für Unglücksnachrichten. Das wäre aber nicht die ganze Wahrheit! In diesem tiefen Leid rief er mit Überzeugung aus: Hiob 19,25-27 Doch ich weiß, dass mein Erlöser lebt, zuletzt erhebt er sich über den Staub. 26 Nachdem meine Haut so sehr zerschunden ist, schaue ich Gott auch ohne mein Fleisch. 27 Ihn selbst werde ich sehen, ja, meine Augen schauen ihn an; er wird kein Fremder für mich sein. Ich sehne mich von Herzen danach.“ Das ist ein starkes „Kontrastprogramm“ für alle die dem Wohlstandsevangelium nachlaufen oder es hat selbst verkündigen. Mein Kernsatz hier lautet: Glaube an Gott heißt nicht nur von IHM zu wissen. An Ihm festzuhalten, wenn dir alles wird entrissen! [Refrain] Glaube an Gott heißt nicht nur von IHM zu wissen, an Ihm festzuhalten, wenn dir alles wird entrissen. Hiob war und ist für uns alle ein leuchtendes Vorbild, in der aller größten Not, blieb der Herr sein Schild. Sicher kennst du eine klassische Hiobsbotschaft, aber kennst du auch die andere Hiobs Botschaft? Das Leid kam geballt, er hat Schreckliches erlebt, mittendrin sagte er: ich weiß dass mein Erlöser lebt! [Refrain] Glaube an Gott heißt nicht nur von IHM zu wissen, an Ihm festzuhalten, wenn dir alles wird entrissen. Hiob war und ist für uns alle ein leuchtendes Vorbild, in der aller größten Not, blieb der Herr sein Schild. Familie und Gesundheit verloren, in sehr kurzer Zeit, die Versuchung Gott zu fluchen war gar nicht so weit. Seine Frau hat durch diese Last mit Gott gebrochen, und hat dann die schlimmen Worte ausgesprochen. [Refrain] Fluche Gott und stirb, ich will nichts von Ihm wissen, ich kann nicht mehr, so viel gutes wurde mir entrissen. Hiob wies sie zurecht: Frau, so redet nur ein Narr, nicht nur Gutes will ich annehmen, das ist klar. Selbst dann noch hielt Hiob an seinem Gott ganz fest, seine Freunde meinten es gut, gaben ihm aber den Rest. Gott hat ihn nicht vergessen, Er kam im Sturm herab, nach vielen Fragen war Hiobs Antwort kurz und knapp: Großer Gott, früher habe ich vieles von dir gehört, ich gebe zu, ich bin am Boden und total zerstört. Jetzt aber haben meine Augen dich selbst gesehn, ich bereue in Staub und Asche, ich muss vergehn. [Refrain] Glaube an Gott heißt nicht nur von IHM zu wissen, an Ihm festzuhalten, wenn dir alles wird entrissen. Hiob war und ist für uns alle ein leuchtendes Vorbild, in der aller größten Not, blieb der Herr sein Schild. Gott segnete Hiob weil ER das gebrochene Herz sah, dieses wichtige Prinzip bleibt für alle Zeiten wahr: stolze Menschen haben immer Gott selbst gegen sich, ein demütiges Herz liebt Gott und läßt es nie im Stich! [Refrain] Glaube an Gott heißt nicht nur von IHM zu wissen, an Ihm festzuhalten, wenn dir alles wird entrissen. Hiob war und ist für uns alle ein leuchtendes Vorbild, in der aller größten Not, blieb der Herr sein Schild.