They called me once, Yggdrasil
Keltisch, Spokenword, Electro und Horror... Ich nenne es, FROSTVOCAL In diesem Stück spricht Yggdrasil selbst. Die tiefe, männliche Stimme verkörpert den Weltenbaum als letzte bewusste Instanz – alt, erschöpft, wissend. An seiner Seite erklingt Freya, nicht als Trost, sondern als Erinnerung an das, was war und nicht zurückkehrt. Der Text erzählt aus der Perspektive der Natur, die alles getragen hat: Zeit, Leben, Zerstörung. Der Wald beobachtet den Menschen, sieht Fortschritt, Verlust und Verdrängung – und erkennt schließlich sein eigenes Ende. Die Musik ist kalt, ritualistisch und schwer. Sie baut keine Hoffnung auf, sie beschreibt einen Zustand. Ein langsames, düsteres Abschiedslied, fast wie ein stiller Horror: Nicht durch Schrecken, sondern durch das Fehlen von Leben. Am Ende bleibt keine Warnung mehr. Kein Baum. Kein Atem. Nur eine Welt, die nun für das bezahlt, was sie für selbstverständlich hielt.

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